8 wissenswerte Fakten über die Cloud

1. Warum es Cloud heißt

Der Ursprung des Cloud-Begriffs ist auf die Angewohnheit zurückzuführen, das Internet innerhalb von Netzwerkdiagrammen als eine Wolke darzustellen. Natürlich gibt es auch noch eine präzisere Definition: Technisch gesehen geht es beim Cloud Computing um die Virtualisierung und die zentrale Verwaltung von Data-Center-Ressourcen wie Rechenleistung oder Speicher als softwaredefinierte Pools. Cloud Computing gehört zu den wichtigsten innovativen Trends in der Unternehmens-IT – und ist eine Technologie, die Unternehmen modern und zukunftsfähig aufstellt. Die Idee dahinter ist: IT-Ressourcen werden über das Internet oder Intranet bedarfsgerecht bereitgestellt und nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet.

2. Was steckt hinter der Cloud?

Hinter der Cloud stecken leistungsstarke Rechenzentren mit sehr hoher Rechenleistung und viel Speicherplatz. Zudem sind verschiedene Services hinterlegt und Applikationen abrufbar, die bedarfsspezifisch kreiert werden können. Weitere Komponenten der Cloud sind außerdem Netzwerke, Big Data, Datenbanken, Server-Lösungen und Managed Security.

3. Das kann in der Cloud festgelegt werden

Die Größe: Speicherkapazitäten und Rechenleistungen können je nach aktuellem Bedarf und Marktsituation jederzeit und ohne Aufwand angepasst werden. Der Vorteil: Sie müssen nicht in feste lokale IT-Infrastruktur investieren. Die Cloud überzeugt durch ihre hohe Flexibilität, Änderungen sind zu jeder Zeit und spontan möglich – und das auf Knopfdruck.

Der Inhalt: Der Inhalt der Cloud lässt sich individuell definieren. Möchten Sie ein neues Produkt auf den Markt bringen? Einen neuen Internetservice anbieten? Ihre Mitarbeiter sollen auf Daten zugreifen können, um mobiles Arbeiten zu ermöglichen? Welche Daten in der Cloud sind, entscheiden Sie.

Steuerung von Zugriffen und Ausbau von Zusammenarbeit: Vor allem für KMU ist es essenziell, sich zu vernetzen und die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern und Lieferanten auszubauen. Dabei können Sie festlegen, ob es Inhalte geben soll, auf die zum Beispiel nur Lieferanten, Partner oder Mitarbeiter zugreifen dürfen.

4. Wer für die Sicherheit zuständig ist

Das Managing von Security übernimmt der Anbieter der Cloud. 

5. Darauf muss für höchstmögliche Sicherheit geachtet werden

Bei der Wahl Ihres Service-Anbieters sollten Sie darauf achten, dass die ISO-Richtlinien eingehalten werden. Standardisierte Normen wie ISO 27001, ISO 27017 und ISO 27018 definieren den Umgang mit und die Verarbeitung von hochsensiblen Daten. Informieren Sie sich, ob ihr Cloud-Hostinganbieter entsprechend zertifiziert ist. Achten Sie darauf, dass sich das Rechenzentrum in Deutschland befindet. Durch die Bundesdatenschutzgesetze, die die EU-Datenschutzrichtlinien verfeinern, liegt Deutschland ganz vorne in puncto Sicherheit. Hier gilt also: Achten Sie auf „Made in Germany“. Übrigens: Entgegen der landläufigen Meinung sind Cloud-Lösungen sehr sicher und ausgezeichnet vor Hackerangriffen geschützt. Das liegt auch daran, dass der Cloud-Anbieter für die Sicherheit zuständig ist und dessen Strukturen, Ressourcen und Kapazitäten speziell für diese Anforderungen ausgelegt sind.

6. Diese Servicemodelle des Cloud Computing gibt es

Hinter dem Begriff Cloud Computing verbirgt sich nicht nur ein Angebot, sondern ein breites Sortiment von Dienstleistungen, die darauf abzielen, verschiedene IT-Anforderungen einer Organisation zu erfüllen. Einige Unternehmen stellen Kunden eine Cloud zur Verfügung, andere wiederum, wie Netfira, ein Servicemodell, das in einer Cloud betrieben wird. Die drei wichtigsten Servicemodelle sind dabei: Infrastructure-as-a-Service, Platform-as-a-Service und Software-as-a-Service.

Infrastructure-as-a-Service (IaaS): Der Service beinhaltet die Bereitstellung von Rechenzentrumsinfrastruktur durch einen Cloud-Provider. Der Zugriff über die Ressourcen erfolgt über private oder öffentliche Netzwerke. Zu den Komponenten der bereitgestellten Infrastruktur gehören beispielsweise Server, Rechen- und Netzkapazitäten, Kommunikationsgeräte wie Router oder Firewalls, Speicherplatz sowie Systeme zur Archivierung und Sicherung von Daten.

Platform-as-a-Service (PaaS): Dies ist eine besondere Ausprägung des Cloud-Computing-Konzepts. Man kann sie als Bindeglied zwischen klassischen Infrastrukturdiensten (Infrastructure-as-a-Service, IaaS) und Anwendungssoftware aus der Cloud (Software-as-a-Service, SaaS) verstehen. Cloud-Provider stellen Kunden dabei eine Plattform zur Verfügung, auf der sie Anwendungen entwickeln, betreiben und verwalten können, ohne sich um die dafür benötigte Infrastruktur kümmern zu müssen.

 Software-as-a-Service (SaaS): Kunden können über das Internet auf Angebote zugreifen, die von einem Service-Provider gehostet werden. Die Nutzer greifen über einen Browser auf die Anwendungen zu. Unternehmen, die SaaS-Applikationen einsetzen, können die Konfigurationseinstellungen ändern und die Software innerhalb bestimmter Parameter an ihre speziellen Anforderungen anpassen, folglich ist das Arbeiten innerhalb der eigenen Corporate Identity-Umgebung möglich. Wie bei anderen Cloud-Diensten bezahlen Organisationen auch für SaaS-Anwendungen normalerweise monatlich oder jährlich eine Gebühr. SaaS-Provider rechnen Anwendungen in der Regel anhand bestimmter Nutzungsparameter ab, wie zum Beispiel der Anzahl der Personen, die die Anwendungen nutzen, oder der Anzahl der Transaktionen. Die Netfira-Lösung, die alle operativen Einkaufs- und Verkaufsprozesse automatisiert und digitalisiert, wird beispielsweise als SaaS-Lösung angeboten.
 
7. Dies sind die Vorteile von SaaS
 
Niedrige Kosten: Sie müssen die Cloud-Anwendungen nicht auf Ihren eigenen Systemen installieren und ausführen – es ist keine eigene Serverinfrastruktur nötig. Somit lassen sich Kosten für Hardwarekäufe und -wartungen sowie für Softwarelizenzen und Support reduzieren. Die Einrichtungskosten für Software-as-a-Service sind ebenfalls gering, ein schnelleres Roll-out im Vergleich zu on-premise-Lösungen ist möglich.
Hohe Flexibilität: Mit SaaS-Lösungen können Sie deutlich flexibler agieren: Sie können SaaS-Angebote nach Bedarf abonnieren, anstatt Lizenzen erwerben und die Software auf internen Rechnern installieren zu müssen. Da die SaaS-Anwendungen über das Internet bereitgestellt werden, können Sie in der Regel von beliebigen Geräten und Standorten auf die Software zugreifen.
Kostengünstige Skalierbarkeit: Sie können bei Bedarf einzelne Dienste oder Funktionen stärker in Anspruch nehmen. Das ist besonders für Unternehmen wichtig, die schnell wachsen oder saisonal bedingt größere Kapazitäten benötigen.
Entlastung der IT-Abteilung: Da SaaS webbasiert ist, profitieren Sie davon, dass Dienstanbieter automatische Updates der Software - häufig wöchentlich oder monatlich - durchführen können. Sie müssen sich also keine Gedanken über die Beschaffung neuer Releases oder Patches machen. Es wird darüber hinaus nur eine Schnittstelle zum Rechenzentrum benötigt.
 
8. So unterstützen Cloud-Lösungen den digitalen Wandel
Cloud-Lösungen – und vor allem SaaS-Lösungen – sind eine wichtige innovative Technologie, um Ihnen den Einstieg in Industrie 4.0 zu ermöglichen. Die modernen Technologien und auch die Anforderungen der Unternehmen an diese wandeln sich schnell. Investitionen, die man tätigt, müssen sich daher schnell amortisieren. Gerade deshalb überzeugt Cloud-Computing durch seine Kombination aus hoher Flexibilität und niedrigen Kosten. Durch Optimierung Ihrer Unternehmensprozesse können Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren und nachhaltige Effizienzsteigerungen verbuchen. So können Sie mit der Cloud den digitalen Wandel in Ihrem Unternehmen einleiten.

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